Einstecktuch – verschiedene Verwendungsmöglichkeiten

Einstecktuch – verschiedene Verwendungsmöglichkeiten

Das Einstecktuch – vier Wege, den Klassiker zu tragen

Früher trug kein Mann einen Anzug, ohne ein passendes Einstecktuch in der Brusttasche zu haben. Irgendwann ging dieser Modestil – wie so viele – verloren. In den 1980er und 90er Jahren war es üblich, zu Anzügen Krawatten zu tragen. Ansonsten blieben die Anzüge plain, d.h. ohne weitere Accessoires. Inzwischen haben Männer wieder das Stilbewusstsein für sich entdeckt. Es genügt vor allem im Geschäftsleben nicht, alleine einen Anzug zu tragen. Erst mit den passenden Accessoires gibt der Herr ein stilles Statement ab, das viel über seine Persönlichkeit aussagt. Inzwischen hat neben der Krawatte, die im Geschäftsleben nicht wegzudenken ist, auch die Fliege wieder einen festen Platz. Genauso verhält es sich mit dem Einstecktuch. Optimal ist es, wenn Fliege / Krawatte und Einstecktuch farblich miteinander korrespondieren. Dabei sagt die Art und Weise, wie man(n) das Einstecktuch verwendet, nicht nur eine Menge über seinen Träger aus, sondern sorgt auch täglich für einen neuen Look, was Abwechslung verspricht. Hier zeigen wir verschiedene Verwendungsmöglichkeiten für Einstecktücher. 

  1. Classic Way – die klassische Art, ein Einstecktuch zu tragen

Wer sein Einstecktuch klassisch tragen möchte, legt es ordentlich zusammen, so dass das Einstecktuch ein sauber gefaltetes Dreieck bildet. Nun klappt er die beiden äußeren Ecken entlang der Hypotenuse des Dreiecks nach innen. Damit wird die Dreiecksfläche verkleinert. Das so gefaltete Einstecktuch wird nun ganz vorsichtig in die Brusttasche des Jacketts geschoben. Es ist darauf zu achten, dass sich nichts verschiebt, sondern alles ordentlich an Ort und Stelle bleibt. Aus der Brusttasche schaut nur noch die glatte Spitze des dreieckig gefalteten Einstecktuchs heraus. Dies ist nicht nur der klassische Weg, das kleine Accessoire zu tragen. Es zeichnet seinen Träger auch als sehr ordnungsbewussten Menschen aus. So ordentlich, wie das Tuch gefaltet ist, so charakterstark und zuverlässig ist auch der Mann – so zumindest lautet die Message. 

  1. Free-spiritedWay – die unkonventionelle Art, ein Einstecktuch zu tragen

Das genaue Gegenteil zum klassischen Weg, sein Einstecktuch zu tragen, ist, es einfach locker in die Brust- oder Hemdtasche zu schieben. Dazu nimmt man das Tuch, öffnet es komplett und fasst es mit Daumen und Zeigefinger in der Mitte von einer Seite an. Man greift sich quasi einen kleinen Zipfel aus der Tuchmitte. Nun schüttelt man das Einstecktuch einmal kräftig durch, so dass es vollkommen locker und faltig fällt. Das so aufgelockerte Tuch schiebt man nun ganz unkonventionell in die Brusttasche. Bei diesem Stil ist es wichtig, dass das Accessoire ganz locker fällt und nichts mehr mit irgendeiner bewussten Ordnung zu tun hat.  Die unkonventionelle Art zeugt von einem großen Selbstbewusstsein. Man setzt modische Akzente, will sich aber nicht in irgendwelche Zwänge pressen lassen. Meistens wird diese Art von Freelancern oder Unternehmern gewählt, die unabhängig von Hierarchien sind.

 

  1. OblongWay – mit Ordnung der neuen Art Akzente setzen

Beim Oblong Way faltet man das Einstecktuch nicht klassisch zu einem Dreieck, sondern zu einem Rechteck. Hierzu legt man das Einstecktuch zunächst ganz regulär quadratisch zusammen. Anschließend faltet man die beiden äußeren Seiten nach innen ein, bis sie eine gedachte Mittellinie erreichen. Hieraus entsteht ein schmales Rechteck. Dieses Rechteck wird nun ganz glatt und gerade in die Brusttasche geschoben. Hiermit präsentiert man seinen Ordnungssinn auf eine ganz eigene Art der Interpretation. Man fügt sich in ein System und setzt ihm dennoch seinen eigenen Akzent auf. 

  1. Straight Way – mit einer klaren Linie überzeugen

Sehr beliebt ist auch die moderne Form, das Einstecktuch nur als ganz schmalen, geraden Strich aus der Brusttasche des Anzugs herausblicken zu lassen. Damit bietet das Einstecktuch lediglich einen kleinen farblichen Akzent als Kontrast zum Anzug. Diese schmale Linie muss ordentlich gefaltet und exakt eingesteckt werden, damit sie in Form bleibt. Damit besticht der Herr aber mit einer klar akzentuierten Note, was auf einen äußerst disziplinierten Charakter schließen lässt. Dazu faltet der Herr das Einstecktuch am besten einmal zur Hälfte, damit eine gerade, scharfe Kante entsteht. Diese Kante nach oben wird nun das Tuch in die Brusttasche geschoben, so dass nur ein schmaler Streifen herausblickt. 

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